Die Marsch

Zwischen der Geest und dem Wattenmeer befindet sich die fruchtbare Marsch, die sich 3 bis 17 km zwischen dem Watt und der Geest erstreckt.

Das Land ist vor der Eindeichung über Jahrhunderte durch von Ebbe und Flut hinterlassenen Schlickablagerungen entstanden. Dieser Prozeß findet auch heute noch vor den Deichen statt. Das so entstehende äußerst fruchtbare Neuland nennt man Polder oder Groden.

Die Marschen erheben sich kaum über den mittleren Meeresspiegel, liegen z.T. sogar darunter. Dieser Landstrich wird durch die Landwirtschaft geprägt. Neben Deichen und Entwässerungsgräben zeugen davon auch die Spuren zahlreicher Warfen (künstlich aufgeworfene Wohnhügel), die über mehrere Jahrhunderte landschaftsprägend waren und z.T. noch heute erkennbar sind.

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