Die Moore

Zwischen Geest und Marsch sind verschiedene Hochmoore und Niederungs- oder Flachmoore zu finden.

Die Moorbildung begann um 6000 v. Chr.


Hochmoore sind reine Regenwassermoore. Sie haben ihren eigenen, stark sauren, mineral- und sauerstoffarmen Wasserhaushalt. So gedeihen hier nur wenige Pflanzen. Die Torfmoose (Sphagnum) sind die hauptsächlichen Torfbildner im Hochmoor. Im Gegensatz zu den meist ebenen Niedermooren, wölben sich Hochmoore uhrglasförmig meterhoch über der Mineralbodenoberfläche auf. Unter günstigen Wachstumsbedingungen können einige Hochmoore eine Mächtigkeit von 10 Metern erreichen.

In Eversmeer (Samtgemeinde Holtriem) liegt der größte Hochmoorsee Deutschlands, das "Ewige Meer". Niederungs- oder Flachmoore bilden sich auf grundwassernahen Standorten. Durch die Wasserbewegung können Mineralstoffe für die Pflanzenernährung zugeführt und wasserlösliche Vertorfungsprodukte abgeführt werden. Das Grundwasser enthält mehr Sauerstoff als Regenwasser und sorgt für eine schnellere Zersetzung der abgestorbenen Pflanzen. Die Torfbildung ist daher geringer als im Hochmoor.

In Südbrookmerland liegt der größte Flachmoorsee Ostfrieslands, das "Große Meer".
Vor dem Eingriff des Menschen waren Teile Ostfrieslands weite baumlose Moore. Große Flächen wurden kultiviert und besiedelt. Der Torfabbau war lange Jahre wichtige Erwerbsquelle und Energieressource.

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