Haus Schöningh in Norden

Das Schöninghsche Haus ist ein denkmalgeschütztes Gebäude aus dem 16. Jahrhundert in der ostfriesischen Kleinstadt Norden

Es hat die Adresse Osterstraße 5. Nach der Zerstörung weiter Teile der Emder Innenstadt im Zweiten Weltkrieg gilt es als der bedeutendste Vertreter unter den an niederländischen Vorbildern orientierten Patrizierhäusern der Renaissance in Ostfriesland.[1] Es ist nach seinem ehemaligen Besitzer, Wilhelm Peter Schöningh, benannt.
Das Schöningsche Haus ist ein reich dekorierter Renaissancebau mit Stufengiebel aus dem Jahr 1576. Der dreigeschossige Ziegelbau weist an seiner ganz in Fenstern aufgelösten Giebelwand[2] die typisch niederländischen „Specklagen“ auf: Die Fassade setzt sich abwechselnd aus Backstein- und hell gestrichenen Schichten aus Kalkstein zusammen.[1] Die Fenster sind so genannte Kreuzstockfenster mit sandsteinerner Muschelbekrönung. Oben an den Seiten des Giebels befinden sich ornamental wirkende, stark bewegte figürliche Darstellungen aus Sandstein,[2] welche drei der zwölf[3] Taten des Herkules symbolisieren.


Quelle: Schöningsches Haus Norden